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Immer mehr Motorradfahrer am Piesporter Berg

Verkehr

Zum Artikel „Motorradfahrer stürzt und stirbt“ (TV vom 7./8. Juli) erhielten wir diese Zuschrift:

Am vergangenen Wochenende kam es im Piesporter Berg zu einem tragischen Unfall, bei dem ein Motorradfahrer starb. Obwohl mir die Unfallursache nicht im Detail bekannt ist, beobachte ich die Situation auf dieser Strecke schon seit einiger Zeit mit Unbehagen.

Ich befahre den Piesporter Berg sehr häufig mit dem Auto und auch oft mit dem Fahrrad. Im gesamten Berg besteht eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 Stundenkilometern, teilweise 50 km/h.

Es fahren häufig Gruppen von Motorradfahrern mit Renntempo den Berg hinauf und dann wieder hinunter.

Motorräder kommen mir trotz durchgezogener Linie im Kurvenbereich auf meiner Seite entgegen, überholen riskant und fahren „auf Teufel komm raus“, wie es so schön heißt.

Die Gesamtsituation mit diesen Erlebnissen hat sich nach meiner Beobachtung und Einschätzung sehr vermehrt.

Anscheinend ist der Piesporter Berg in der Motorradszene zu einem Highlight geworden, wenn man in den Foren nachließt oder nur den Suchbegriff Piesporter Berg in einer bekannten Suchmaschine eingibt. Da gibt es Filme mit der Lieblingsstrecke und so weiter.

Ich hoffe, den Ordnungsbehörden ist die Situation nicht nur bekannt, sondern es wird auch gehandelt, zum Beispiel durch ein generelles Überholverbot. Viel Zeit wird man dadurch nicht verlieren, auch wenn man hinter einem LKW bleiben muss.

Peter Feilen, Neumagen-Dhron