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Politik: Intellektuell überfordert

Politik : Intellektuell überfordert

Zum Artikel „Republikaner nominieren Trump zur Wiederwahl“ (TV vom 25. August) und zu weiteren Beiträgen über den Wahlkampf in den USA schreibt Ulrike Möhn:

Sollten der intellektuell extrem stark überforderte „Ken“ und seine „Barbie“-Puppen weiterhin versuchen, aus dem Weißen Haus die Welt zu regieren, so könnte das die größte Katastrophe des 21. Jahrhunderts werden.

Wissen über die klimatischen Veränderungen: null.

Wissen über die gigantischen Umweltzerstörungen: null.

Wissen über die geopolitischen Verhältnisse in Nahost: null.

Wissen über den latenten Rassismus in seinem Land: null.

Nun kann kein Staatenlenker alles wissen. Dafür hat er Ministerien und Berater. Donald Trumps Problem ist ein anderes: Es ist seine Unfähigkeit zu begreifen. Denn Wissen kann durch „Begreifen“ erlernt werden.

Kurzum, bei so vielen „Nullen“ kann man nur beten, dass nach dem 3. November 2020 „Ken“ und die „Barbies“ zur unrühmlichen Geschichte der Vereinigten Staaten gehören werden!

Aber die Schäden, die Mr. Trumps Präsidentschaft weltweit angerichtet haben, werden bleiben!

Ulrike Möhn, Wittlich