Kaffee ist eine Droge

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass Kaffee, nicht wie zunächst angenommen, zu erhöhtem Wasserverlust führt. Fakt ist aber nach wie vor, dass Kaffeegenuss dem Mineralstoffhaushalt nicht unbedingt förderlich ist.

Bis vor zwei Jahren habe ich zeitweise stressbedingt relativ viel Kaffee getrunken, bis ich eines Tages ein kurzzeitiges Flattern im Ohr verspürte. Gelegentlich merkte ich auch leichte Bewegungseinschränkungen in Ring- und Zeigefinger. Das Internet antwortete auf die Frage, was es mit dem Flattern auf sich hat, dass dies erste Anzeichen für einen meist stressbedingten Hörsturz sind. Ich entschied mich damals, sofort ganz auf Kaffee und somit auf Koffein zu verzichten und so berufsbedingten Stress durch Kaffeekonsum nicht weiter zu forcieren. Seitdem spüre ich nicht mehr diese Taubheitsgefühle in den Fingern, bin insgesamt - vor allem auch noch in den Abendstunden - physisch und psychisch leistungsfähiger und denke, dass die Kaffee-Enthaltsamkeit auch meinem Magen besser bekommt. Ich möchte es nicht dramatisieren, aber Kaffee ist in gewissem Sinne durchaus eine Droge, die man braucht und von der man - so ging es auch mir - ganz und gar nicht leicht loskommt. Manfred Rosar, Ralingen