Kultur

Zur Berichterstattung über die Absage des Projekts "NeroHero":

Es ist nicht zu fassen, diese Absage ist der Gipfel von Unvermögen. Da wird um die ADAC-Rallye getrauert und gewettert, weil das Saarland den Zuschlag bekam, aber eine für Trier historisch erarbeitete Aufführung wird nicht gefördert. Das nicht für die Rallye ausgegebene Geld wäre hier gut einzusetzen gewesen. Fazit: eine große Blamage. Jutta Hirsch, Trier "Der multimediale Theaterabend ,NeroHero' an der Porta Nigra verspricht im August ein Leuchtturmprojekt mit überregionaler Strahlkraft zu werden." Ein Satz, der immer noch auf der offiziellen Internetseite der Stadt Trier zu lesen ist. Mensch Leute, tragt doch nicht wieder so auf! Jetzt verstrahlt alles ins Leere (wieder mal), da fliegt mir doch der Hut weg ... Wieder mal viel Wind, der sich aufblähte - dann aber in alle Richtungen abflaute und so im Nichts verschwand. Wohl außer Spesen nichts gewesen. Wir hatten immerhin damals ohne viel Wind Sir Peter Ustinov vor der Porta Nigra (vonseiten des Theaters), und auch ein Helmut Leiendecker & Co. brachten ohne viel Wind ein Riesenstück vor selbige - ausverkauft! Hut ab! Düster steht sie nun da - weil Nero doch nicht kam. Wer hatte noch mal die künstlerische Leitung dieses nicht erscheinenden Projekts? ... Ach ja! Was macht ihr denn mit den Steuerzahlern? Auch wenn die Absage erfolgt ist, kostet es uns alle doch eine Menge Geld, Verträge auszahlen und so weiter. Wer auch immer schuld war oder ist - Mensch Leute, nehmt euch doch nicht so wichtig. Viel Wind um nichts und Lärm. Irgendwann auch viel Wind um dann gar nichts mehr in unser aller Theater. Mal die Besucherzahlen abwarten. So, das musste mal wieder geschrieben werden. Auch im Namen vieler ehemaliger Kollegen. Aus - Ende - Basta! Heribert Schmitt (alias Harry Hut, war 38 Jahre Ensemblemitglied am Theater), Trier