Kulturelle Unterschiede

Zum Artikel "Eltern bitten um inhaftierten Sohn" (TV vom 25. Juni) diese Zuschrift:

Hier sieht man wieder, wie schnell es zu Missverständnissen kommen kann, wenn die kulturellen Unterschiede doch anscheinend größer sind als angenommen. Zwei Aussagen von "Kindern" werden hier von den türkischen Behörden völlig überbewertet. Mir gibt das schwer zu denken, da sich die Türkei ja um die Mitgliedschaft in der Europäischen Union bewirbt. Vielleicht sollten die türkischen Behörden genau diese Situation jetzt nutzen, um sich der EU etwas zu öffnen und den 17-jährigen Marco den deutschen Behörden übergeben. Wenn die Türkei in die EU will, dann sollte sie vielleicht mal langsam damit beginnen, sich in ihrem Denken beziehungsweise Handeln an die EU anzupassen. Ein vereintes Europa funktioniert nun mal nur durch gemeinsames Denken und Handeln, damit gestreckte Ziele auch gemeinsam erreicht werden können.Das Verhalten der Engländer kann ich in diesem Fall aber auch nicht ganz verstehen. Anscheinend war es ihnen nicht ganz bewusst, was sie mit ihrem voreiligen Handeln bewirken würden. Vielleicht könnte von dieser Seite ja auch eingelenkt werden, um die ganze Sache etwas zu entschärfen. Schließlich sind wir ja alle "nur" Europäer.Dietmar Temmes, Trassem türkei