Politik Leider unglaubwürdig

Zum Artikel „Frankreich drohen zwei Jahre Wahlkampf“ (TV vom 1./2. August) schreibt Arndt und Annette Müller:

Was, bitte schön, soll die Einordnung des Korrespondenten Knut Krohn bedeuten, der französische Präsident Emmanuel Macron richte sein Augenmerk nun vermehrt auf die innere Sicherheit und dies sei ein „Rechtsruck“ und eine „radikale Maßnahme“?

Brauchen denn die Linken und die Mitte etwa keine innere Sicherheit? Was ist hierbei radikal?

Schlimm genug, dass derartige Verstöße gegen die innere Sicherheit offensichtlich kaum bestraft werden und zum Beispiel Betrug mit Mehrfach-Identitäten, offen bekannte Falschaussagen zur Herkunft und zum Alter oder (Mehrfach-)Vergewaltigung von Mädchen et cetera einfach lapidar abgetan werden mit der Begründung „jugendtypisches Verhalten“ oder „es liegt ein offizieller Asylstatus vor, gegen den man nichts machen kann – Abschiebung nicht möglich“.

Wir wünschten uns, dass in solchen Fällen (Stichwort „jung und polizeibekannt“) eine sofortige Abschiebung erfolgt.

Ein Staat, der so etwas zulässt und sich damit mehr und mehr als unfähig erweist, seine Bevölkerung zu schützen, ist leider unglaubwürdig. Egal ob in Frankreich, in Deutschland. Man sollte doch mit Blick auf Frankreich eher in den Fokus nehmen, dass Präsident Macron die dortige dringend erforderliche und von ihm selbst angestrebte Rentenreform wieder auf Eis gelegt hat, um seine politische Stellung zu erhalten.

Wir „braven“ Deutschen (oder ist „dumm“ dafür das bessere Wort?) dagegen müssen nicht nur viel länger arbeiten als die Franzosen, sondern bekommen anteilig weniger Rente und stemmen dazu auch noch den Großteil der Finanzen in der Europäischen Union ...

Arndt und Annette Müller, Konz