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Archäologie
Eine Chance auch für Meckel

Zum Bericht „Smartphone als archäologisches Fenster“ (TV vom 2. April) meint Ullrich Papschik, Bitburg:

Das Uni-Projekt „ARmob“, das 105 historische Bauten in Luxemburg und Rheinland-Pfalz elektronisch virtuell erfassen und über eine App an Touristen übermitteln soll, ist auch eine gute Chance für das vermooste  Römerstraßenprojekt bei Meckel. Es eröffnet neue Möglichkeiten, das in eine unansehnliche Holz -und Plastikabdeckung verpackte Römerstraßenstück bei Meilbrück aus dem tiefsten Römerschlaf zu holen und touristisch zu vermarkten. Es gibt zwar auch kleinere römische Funde bei Kronenburg, Sefferweich und Staffelstein, aber ein solch großes, gut zugängliches, zusammenhängendes, freiliegendes Straßenstück gibt’s an der 608 Kilometer langen B 51 von Bremen bis Saarbrücken nur in der Eifel bei Meilbrück.

Jetzt müssen die VG Bitburger  Land,  die Ortsgemeinde Meckel und die örtlichen Gastronomen Hand in Hand arbeiten und Fördermittel für eine zeitgemäße Zurschaustellung mit Glas/Solarüberdachung oder ähnlichem in Zusammenarbeit mit der Uni Trier und ihrer ARmob-App beantragen.