Leserbrief zu den Plänen für das Vitelliusbad in Wittlich

Vitelliusbad : Bürgerbegehren könnte geprüft werden

Vitelliusbad

Zum Leserberief „Kaum eine Alternative“ (TV vom 5./6.Oktober) schrieb uns Jörg Krames:

In seinem Leserbrief kritisiert Herr Engel sinngemäß, dass die Befürworter des Erhalts der bestehenden Freibadanlage bei der Bürgerversammlung zu technischen Fragen keine Antworten gegeben haben. Ich denke, dies ist auch nicht deren Aufgabe. Dies ist und bleibt letztendlich Aufgabe der Planer.

Die Bürgerinitiative (BI) zum Erhalt des Freibads in Wittlich hatte gehofft, dass an diesem Abend Alternativkonzepte vorgestellt werden und dass seitens der Verantwortlichen in Stadtverwaltung und Stadtrat Kompromissbereitschaft erklärt wird. Stattdessen ist die bisherige Planung verteidigt worden. Einzig vom Fraktionsvorsitzenden der CDU kam der Vorschlag, Alternativkonzepte in die weitere Planungsphase mitaufzunehmen, was wir begrüßen.

Wie wir in der Veranstaltung darlegten, ist die BI nicht grundsätzlich gegen eine Kombibadlösung, allerdings lehnen wir die jetzige Planung, die den Abriss der Freibadstuktur mit der Reduzierung der Wasserflächen, dem Wegfall von fünf der acht 50-Meter-Bahnen und der Sprung­anlage sowie den Abriss der Attraktionen für Kleinkinder sowie Nichtschwimmer im Freibad beinhaltet, weiterhin ab. Die BI hofft, dass die eingebrachten Vorschläge mit in die weitere Planung aufgenommen werden, so unter anderem der Verzicht auf das Cabriodach. Wir sind der festen Überzeugung, dass Alternativen zur jetzigen Planung möglich sind, was wir auch in der Versammlung unterstrichen haben. Im Nachgang haben wir daher ein Schreiben an alle Fraktionen im Wittlicher Stadtrat versandt und gebeten, über einen Stadtratsantrag Alternativkonzepte einzufordern. Alleine der Verzicht auf den Rückbau der vorhandenen Freibadstruktur wird nach unserer Auffassung eine erhebliche Summe der geplanten Kosten einsparen. Falls sich in der Frage einer Alternativplanung keine Mehrheit im Stadtrat abzeichnet, prüfen wir, ob ein Bürgerbegehren möglich ist.

Mehr von Volksfreund