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Leserbrief zum Thema Müllabfuhr

Leserbrief : Typisch deutscher Bürokratismus

Müllabfuhr

Zum Artikel „Nach Protesten: Mehr Service bei der Müllabfuhr“ (Trierischer Volksfreund vom 19. März) schreibt Leser Ottmar Michels aus Daun:

Wenn man den Artikel liest, dann wird wieder einmal ein typisch deutscher Bürokratismus aufgebaut. Nachbarkreise, ich denke an Mayen-Koblenz, Ahrweiler, Cochem, lachen nur darüber. Bei diesem Bericht kann man nur wieder sagen: „Das Ohr am Bürger haben“ das haben diese Herren der Verbandsversammlung des Zweckverbands ART nie gehabt,  gänzlich vergessen, es sei denn, vor Wahlen.

Hier wird nun ein Bürokratismus aufgebaut, der sich mit einem gesunden Menschenverstand  vermeiden ließe.

Wenn die Situation es bei Schnee und Eis gebietet, dass Bereiche nicht angefahren werden können, müsste doch am nächsten Tag ein Ersatzfahrzeug organisiert werden, welches die Abfuhr besorgt. Dem Bürger zuzumuten, Abfalltüten zu besorgen, halte ich für einen kompletten Unsinn. Wie sollen denn ältere Mitbürger dies händeln?

Bei der Altpapier-Abholung ist noch zu bemerken, dass es vor nicht allzu langer Zeit, bei der Umstellung auf die blaue Tonne, unmöglich war, gebündeltes Papier oder Kartons neben die Tonne zu stellen. Wer will denn nun kontrollieren, ob berechtigt oder unberechtigt Papier neben der Tonne lagert?