Leserbrief : Schade für Daun

Baukultur

Zum Artikel „Volksbank investiert Millionen in Daun“ (TV vom 12. Januar) schreibt Bernd Binder aus Daun:

Während bundesweit mit allen Mitteln und Unterstützung der jeweiligen Denkmalpflege Wert darauf gelegt wird, alte Bausubstanz zu erhalten beziehungsweise in Neubauten zu integrieren, wird in Daun eines der letzten sehenswerten Gebäude, nämlich die Jugendstil-Villa in der Innenstadt, demnächst abgerissen, damit hier  ein weiterer Betonklotz das Stadtbild „verschönern“ wird.

Sicherlich hätte es mit gutem Willen auch einer immer mehr expandierenden Bank gut zu Gesicht gestanden, sich um den Erhalt dieser Villa zu bemühen, ein „Dauner Jung“ steht ja in Form des Regionalmarkt-Direktors an der Spitze des Entscheidungsgremiums der Volksbank.

In einer Zeit, in der, durch Corona bedingt, immer mehr Beschäftigte im Homeoffice arbeiten und Büroflächen zunehmend frei und überflüssig werden, ist es zudem mehr als fraglich, ob ein solch großer Komplex in die heutige Zeit passt und überhaupt erforderlich ist.

Schade für  Daun!