Leserbrief : „Sprengt die Fußgängerzonen“

Bitburger Innenstadt

Zum Artikel „Was braucht Bitburgs Innenstadt, um wieder aufzublühen?“ (TV, 12. März) schreibt Stephan Garçon aus Bitburg:

In der Wirtschaftswoche war ein provokanter Artikel zu lesen mit der Überschrift „Sprengt die Fußgängerzonen“. Das soll überspitzt ausdrücken, dass wir komplett umdenken müssen, was die Entwicklung der Innenstädte betrifft. Denn eines ist auch für Bitburg schon sicher: Die großen Einkäufe finden heute und in verstärktem Maße auch künftig im Rautenbergzentrum und vor allem in der Saarstraße statt, und daran wird auch eine in den Sternen stehende Bit-Galerie nichts mehr ändern. Die Pflöcke sind eingeschlagen.

Aber es gibt Hoffnung für die Innenstadt: In der Petersstraße zeigen Gewerbetreibende, wie man mit viel Ideen, Mut und viel Fleiß eine tolle Einkaufs- und vor allem Verweil-Atmosphäre schaffen kann, die nachhaltig Besucher zu Stammkunden macht. Damit aber die Innenstadt weiter und wieder von kleinen Familienbetrieben getragen wird, müssen die Immobilienbesitzer die Mieten senken. Nur so kann man junge Unternehmer in die Innenstadt locken. Und die großen Brachen rund um die Fußgängerzonen müssen jetzt nach zehn Jahren Verfall wieder belebt oder zurückgebaut werden, denn Eigentum verpflichtet.