Leserbrief : Die Politik muss schnell, konsequent und parteiübergreifend handeln

Messerattentat von Würzburg

Zu unseren Artikeln „LKA hält islamistisches Motiv für naheliegend“ (TV vom 30. Juni), „Herrmann sieht Hinweise auf islamistische Tat“ (TV vom 29. August), und „Angriff ohne Vorwarnung – Würzburg unter Schock (TV vom 28. August):


Und wieder sind alle erschüttert, wieder wird intensive Aufarbeitung versprochen, in erster Linie natürlich von der Politik.

Kurz nachdem der Ministerpräsident seine tiefe Betroffenheit und sein tief empfundenes Mitgefühl für die Betroffenen zum Ausdruck gebracht hatte, mahnte er, es dürfe keine Pauschalverurteilungen von Migranten geben.

Das ist zweifellos korrekt. Aber wann wird die Politik ihrer Verantwortung gerecht und erklärt, wieso es immer wieder dazu kommt, dass bereits mehrfach durch aggressives Verhalten auffällige Schutzsuchende mit psychischen Problemen sich solange in unserem Land frei bewegen dürfen, bis es zur äußersten Eskalation mit Toten und Schwerverletzten kommt.

Hier mangelt es eindeutig am Informationsaustausch zwischen Sicherheitsbehörden und Gesundheitsbehörden, die solche „tickende Zeitbomben“ möglichst frühzeitig erkennen und isolieren müssen.

 Im vorliegenden Fall handelt es sich um einen Mann mit subsidiärem Schutz, der also bei uns ohne Asylberechtigung geduldet wird, weil in seinem Land Somalia Krieg herrscht und er dort Schaden nehmen könnte. Bei ihm wurde im Übrigen bereits vor einiger Zeit Propagandamaterial des IS sichergestellt, was als eindeutiger Hinweis auf seine Absichten zu werten gewesen wäre.

Unser Land, das ihm Schutz und ein menschenwürdiges Leben zuteil werden lässt, wird von ihm gehasst, so dass er den „Kuffar“ (Ungläubigen) den Tod bringt. Wer unsere Gastfreundschaft und Aufnahmebereitschaft missbraucht, muss — auch im Sinne der überwiegend friedlichen Migranten —  ohne Wenn und Aber sofort abgeschoben werden.

Und wenn die Politik in diesem Punkt nicht schnell, konsequent und parteiübergreifend tätig wird, könnte die Wahl im September noch zu Überraschungen führen!