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Leserbrief
Der Umzug fehlt auf jeden Fall

Folklore-Festival

Zur Diskussion um das neue Konzept beim Bitburger Folklore-Festival (TV vom 10. Juli und von heute) schreibt dieser Leser:

Mir gefällt das neue Konzept nicht. Wir mussten, um uns überhaupt im Freundeskreis zu finden, ständig hin- und herschreiben, wo alle gerade zu finden sind. Früher ist man auf den Platz gegangen und hat alle Bekannten einfach so gefunden, ohne sich großartig abzusprechen. Es ist meiner Meinung nach zu weit auseinander gerissen.

Zweiter Kritikpunkt ist die Stadthalle: Ich habe mit einem Tänzer in der Pause gesprochen. Der sagte, dass es zu eng und zu warm sei. Er hätte auch das Zelt als die bessere Option empfunden. Dort wurden einfach ein paar Seitenvorhänge abmontiert und es klimatisierte sich von selbst.

Dritter Kritikpunkt: Es fehlt mir der Umzug als Höhepunkt am Sonntag auf jeden Fall. Ich habe das Gefühl, einige Gruppen ständig gesehen zu haben, da wir anscheinend durch den Platzwechsel mit den Tänzern rotiert sind, andere Gruppen habe ich leider nicht sehen können. Das war beim Umzug anders. Hier hat man alle Gruppen gesehen. Auch ein Besucher, der seit 30 Jahren immer nur zum Folklore-Festival kommt, meinte, dass er in Zukunft nicht mehr käme. Das sei nicht mehr das Fest von früher. Da kann ich ihm nur Recht geben.

Es war ein schönes Stadtfest. Das will ich nicht bestreiten, aber es war nicht mehr unser Folklore-Festival.

Christian Jäger, Bitburg