Ihre Meinung: Mobilisierung  auf der Schiene

Ihre Meinung : Mobilisierung  auf der Schiene

Verkehr

Zum Thema Eifel-Querbahn hat uns dieser Leserbrief erreicht:

In seiner letzten Rede vor dem Deutschen Bundestag, der Rede zur Verkehrspolitik, kritisierte am 23. März 2018 der Eifel-MdB Schnieder das Mainzer Verkehrsministerium hart, weil Minister Wissing in zwei Jahren insgesamt 74 Millionen Euro an nicht verwendeten Verkehrs-Investitionsmittel an den Bund zurückzahlen musste.

Also genau das Ministerium, welches seit Jahren behauptet, für die Reaktivierung und Betrieb der Eifel-Querbahn keine Mittel zu haben, gibt lieber bereits an Rheinland-Pfalz ausgezahlte 74 Millionen an Berlin zurück, anstatt sie zum Ausbau der Eisenbahn und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in der Eifel zu investieren.

74 Millionen Euro sind ausreichend, um die gesamte Eifelquer-Bahn einer Luxussanierung zu unterziehen, den Betrieb auf zehn Jahre zu garantieren und immer noch stünden dann über zehn Millionen Euro zur nicht minder wichtigen Reaktivierung und Betrieb der West-Eifel-Bahn zur Verfügung.

Milch, Mineralwasser, Bier, landwirtschaftliche Erzeugnisse sind die wichtigsten Wirtschaftsgüter der Eifel und klassisches Transportgut der Bahn. Wer Natur verkauft, sollte ihre Quelle nicht zerstören.

Somit geht es dem FDP-Verkehrsminister mitnichten um eine Ausgewogenheit der Verkehre, dem Klimaschutz usw., sondern um reinen Auto- und LKW-Lobbyismus. Das Prinzip Mövenpick. Wenige haben Nutzen, ganz viele zahlen.

  • Leserbrief : Ausbau in der Eifel
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Wie gut nun, dass weiterer Sachverstand vom Verband deutscher Verkehrsunternehmen aus Köln der Rheinland-Pfälzischen Landes-, Lokal- und Alt-Herren-Politik klarmacht, dass die Lawinen von PKW und LKW aus der Provinz, die jeden Tag die Metropolen fluten, nicht weiter dort willkommen sind und das Problem nun an der Wurzel gelöst werden muss.