Leserbrief: Nicht zu bremsen

Leserbrief : Nicht zu bremsen

Stadtentwicklung Bitburg

Es ist mal wieder so weit: Bitburg hat geplant und stellt fest, dass es zu teuer wird, die Umgestaltung des Maximinerwäldchens. Doch irgendwie will man das Ding nun durchziehen, egal wie. Erfahrung in dieser Art von Projekt hat die Stadt ja. Etwa bei der „Grabgestaltung Fußgängerzone“. Da wurden auch schön brav die Bürger befragt, vorher und nachher. Gehört wurden sie nicht. Vielleicht ist es ja auch das Ziel, die Menschen, vor allem ältere, aus der Fußgängerzone fernzuhalten. Dann hat die Stadt ihr Ziel jedenfalls erreicht.

Allmählich will sich der Bitburger auch nicht mehr wirklich äußern, auch nicht zu einem geplanten Kiosk im Maximinerwäldchen und ebenso wenig zum x-ten Fontänenspiel. Und der Bitburger will auch gar nicht sarkastisch werden, nein, er will verstehen lernen, dass eine Kleinstadt so tun muss, als wäre sie eine Großstadt. Eigentlich ist es ganz einfach, es geht nicht anders, es muss so teuer werden, es müssen gepflasterte Wege her. Vielleicht kann Bitburg die Steine kostengünstig aus der sogenannten dritten Welt importieren? Also weiter, Bitburg ist ja nicht zu bremsen....

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