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| 18:09 Uhr

Lesermeinung
So, so: Horper klärt auf?

Schweinepest

Zum Artikel „Wir werden einen Großteil der Bauern verlieren“ vom 8. Mai schreibt diese Leserin:

Wir bösen Verbraucher fürchten den Verzehr des Wildfleisches wegen der Schweinepest.

Man höre: Nicht die Wildschweine aus Osteuropa bringen die Seuche, sondern der Mensch!

Lastwagenfahrer werfen infizierte Brote bei Meilbrück in den Mülleimer. Pflegekräfte, Saisonarbeiter bringen Viren in Brotboxen mit!

Welche unerträgliche Arroganz und Frechheit. Doch so spricht Bauernpräsident Horper ohne Achtung vor den Menschen, Knechten, die den Landwirten im Feld, im Stall zu ihrem Reichtum verhelfen. Pflegekräfte aus dem Ausland machen die Arbeiten, wozu viele bei uns nicht mehr bereit sind, LKW-Fahrer bringen den Klärschlamm aus Holland auf die hiesigen Felder, fahren Milch und andere Produkte von hier nach Osteuropa und kommen zurück. Eher wirft der Westeuropäer sein Brot in Osteuropa weg als ein Osteuropäer sein Brot in Meilbrück. Horper fragt: „Wer wird die Bauern entschädigen, die ihre Tiere und ihr Fleisch nicht mehr vermarkten können?“

Nicht die Menschen mit Brotboxen bringen die „Afrikanische Schweinepest“ in die zu dicht besiedelte Region (seit wann dicht besiedelt?), sondern mit solch einer Sprache verpestet Horper das Zusammenleben der Europäer untereinander. Er saß am 25. Februar bei der KLB mit dem Generalvikar im Podium in Mertesdorf und beschwerte sich über Diskriminierung der Bauern in Kirche, Schulen und Gesellschaft. Was ist mit Diskriminierung der europäischen Nachbarn? Bürger, sei wachsam, wenn du wählst! Auch wenn CDU draufsteht, kann Fremdenhass drin sein. Wenn der Kandidat dann noch Bauer ist und aus der Eifel kommt, höre besonders wachsam zu.

Gertrud Maus
Üttfeld