Klima: An Material mangelt es nicht

Klima : An Material mangelt es nicht

Klima-Demo

Zum Artikel „Autofahren und Fliegen teurer, Strom billiger, Aus für Ölheizungen“ schreibt TV-Leser Reinhard Litzenburger:

Wenig Wind um Viel, war ich versucht zu sagen, als ich am 20.09.2019 gegen 15 Uhr die Abschlussveranstaltung der FfF-Demonstration gegen die Tatenlosigkeit angesichts der Klimaveränderung verließ. Da kam mir nämlich ein (Wut-?)Bürger entgegen, der mit einem Grinsen der Anteilnahme einen brabbelnden Wind fahren ließ, als ich auf seiner Höhe war. Leider hat er durch diesen Methan-Ausstoß auch noch mal die menschengemachten Belastungen erhöht, aber anscheinend hat er das in Kauf genommen, war ihm doch seine Meinungsäußerung wichtig… Leider blieb mir verborgen, was er mir im Einzelnen sagen wollte, aber ich kann es mir, wie der geneigte Leser auch, schon denken…

Etwas differenzierter hatte ich mir schon den Artikel im TV ausgemalt, hatte ich doch den bekannten Lokalredakteur am Start in Kues im angeregten Gespräch mit der Polizei und den beiden anwesenden Landtagsabegoerdneten gesehen. An Material mangelte es gewiss nicht, es gab aussagekräftige Pappschilder, die hochgehalten wurden, es wurden Sprechchöre skandiert, die deutlich genug waren, und es waren mehr als hundert Demonstranten, die sich nach dem Unterricht, respektive Mittagsschlaf (die Senioren mit ihren Enkeln) aufgemacht haben, um derart einen Aufbruch in andere Zeiten anzumahnen, am Tag, an dem die Berliner Politik mal wieder ihre Zaghaftigkeit und Unentschlossenheit unter Beweis gestellt hatte in jenem unsäglichen sogenannten Klimapakte „Niemand wohl und niemand weh“.

An so vielen Orten im Land ist Bewegung – aber warum berichtet der TV nicht darüber? Nicht nur Trier und Wittlich sind von Belang, dafür gibt es doch die Lokalredaktion, oder?

Reinhard Litzenburger, Kleinich

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