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Energie und Klima: Mal wieder Pech gehabt

Energie und Klima : Mal wieder Pech gehabt

Zum Interview mit der Grünen-Politikerin Anne Spiegel unter der Überschrift „,Wir müssen an großen Rädern drehen’“ (TV vom 10. Juli) schreibt Jürgen Zedler:

Ein weiterer Windindustrie-Ausbau wird die Erdklima-Erwärmung nur wenig mindern. Durch das Auftauen der Permafrostböden wird Methan und Kohlendioxid in einem Ausmaß freigesetzt werden, gegen das kein Windrad anwehen kann. Das Argument der Grünen – „Klimarettung durch Windindustrie“ – halte ich für eine Lüge. Windindustrie-Anlagen verschandeln nachhaltig die Landschaft, wer mag, möge sich im Norden der Verbandsgemeinde Arzfeld einen Eindruck verschaffen. Eine Erholung in der ungestörten Landschaft ist damit unmöglich, Einnahmen aus Tourismus sind nicht mehr zu erwarten.

Durch Windindustrie-Anlagen werden seltene und teilweise geschützte Arten getötet und aus ihren Lebensräumen vertrieben. Naturschutz ist das nicht.

Die Schall-Emissionen der Anlagen schädigen die Gesundheit der Menschen, die in ihrer Nähe wohnen müssen. Landbewohner haben halt mal wieder Pech gehabt.

Jürgen Zedler, Neuerburg