Mehr Gott, weniger Geld

Zum Leserbrief "Im Zeichen des Kreuzes" (TV vom 18./19. April):

Hier muss ich Herrn Weichsel widersprechen. Ich und sicherlich auch viele andere Menschen glauben noch an Gott und auch an die Dogmen, die die katholische Kirche lehrt.

Ich kann nur Bischof Mixa mit seiner Ausführung beipflichten. Ist nicht die ganze heutige Situation, die wir durch die Finanz- und Wirtschaftskrise haben, auch darauf zurückzuführen, dass viele nicht mehr an Gott, sondern nur noch an Geld und Wohlstand glauben? Ich bin fest davon überzeugt, dass die Welt anders aussehen würde, wenn die Menschen noch an Gott glauben würden. Dies zeigt auch die Zeit nach dem Krieg. Die Menschen glaubten und haben etwas geschaffen, was als unmöglich galt.

Die heutige Kirche mit der des Mittelalters zu vergleichen finde ich geschmacklos. Es gab und es wird immer Menschen geben, die sich nicht wie Menschen benehmen, auch wenn sie zur Kirche gehörten oder gehören. Dies war schon bei Abel und Kain so. Gott hat allen Menschen einen freien Willen gegeben.

Christus hat versprochen, dass die Kirche nicht untergeht. Das ist eine Zusage, die allen Mut machen soll, auch solchen Leuten wie Herrn Weichsel.

Joachim Proost, Röhl

Katholische Kirche