Militär

Zum Artikel "1300 US-Soldaten ziehen [… ] " (TV vom 6. Februar):

Jedes Ding hat seinen Preis. Die Erweiterung des 52. Jagdgeschwaders auf der Airbase Spangdahlem trägt zum Erhalt und dem Ausbau ziviler Arbeitsplätze bei, die Wirtschaft partizipiert aufgrund von Investitionen. Ferner beflügelt die Aufstockung der Streitkräfte mit Familien auch den Wohnungsmarkt. Diese von der Politik und Vorteilsnehmern willkommenen Aspekte sollten indes nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Airbase auch eine Spezialeinheit (F-16-Staffel mit mehr als 20 Flugzeugen) erhält. Und das ist die Kehrseite der Medaille mit der Folge von noch mehr Fluglärm. Während der Normalbürger sich an die Lärmschutzverordnung zu halten hat und während der Ruhezeiten bestimmte Geräte nicht betreiben darf, kümmert dies das Militär überhaupt nicht. Die Eifel-Hunsrück-Region stellt sich gern als Urlaubsland dar. Hierzu zählen nicht nur der Fremdenverkehr, sondern erstlinig die Bevölkerung, die innerhalb des Fluglärm-Terror-Areals wohnt. Bei näherer Betrachtung bedarf es - auch im Hinblick auf die Verunreinigungen der Gewässer - keiner Frage, welche Qualitätsmerkmale höherrangiger sind. Arno Schäfer, Trier