Nahost

Zum Dauerkonflikt zwischen Israel und den Palästinensern diese Meinung:

Zum gegenwärtigen Nahostkonflikt - um nicht schon von Krieg zu sprechen - habe ich sehr interessante und nachdenkliche Kommentare von zwei israelischen Männern gehört. Einer war Avi Primor (ehemaliger israelischer Botschafter) und der andere ein israelischer Historiker. Beide meinten, dieser Konflikt sei nicht mehr zu lösen, weil die radikalen Kräfte auf beiden Seiten weiter auf Konfrontation aus seien. Ich weiß nicht, ob an anderer Stelle schon einmal ein Lösungsvorschlag, wie er mir in den Sinn gekommen ist, gemacht worden ist. Wenn der israelische Staat den Zivilisten der Palästinenser, die im Gazastreifen fürchterlich unter dem Raketenbeschuss leiden, den Vorschlag machen würde, einen Großteil der Verletzten und obdachlos gewordenen Bevölkerung zu versorgen und in naher Zukunft die friedlichen Kräfte der Palästinenser im Staat Israel übers ganze Land verteilt würden, dann wäre der Hamas die Grundlage entzogen, immer wieder Gewalt anzuzetteln und die eigenen Leute zu gefährden. Dann könnte das Geld, welches durch unselige Militärausgaben vergeudet wird, in humanitäre Hilfe fließen und letztlich für einen stabileren Frieden sorgen. Vielleicht ist das ein abenteuerlicher Vorschlag, und mancher mag ihn utopisch finden, aber nur so kann eine friedliche Lösung gelingen. Wenn beide Seiten über ihre Schatten springen und die Größe aufbringen, in einer Vermischung der beiden Ethnien endlich Frieden zu finden. In gegenseitiger Kooperation, gegenseitigem Respekt und vor allem Toleranz gegenüber der anderen Religionsauffassung. Jede Religion ist sowieso menschengemacht, deshalb ist hier absolute Toleranz oberstes Gebot! Das müsste in alle Betonköpfe dieser Erde über Bildung und intellektuelle Vernunft und Aufklärung endlich integriert werden. Religionskriege sind das Allerdämlichste, was sich Menschen haben einfallen lassen! Monika Wächter, Wittlich