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Zur Meldung "Ahmadinedschad: Iran will Israel ,auslöschen\'" (TV vom 26. August):

Meinung

Ein Wink mit dem Zaunpfahl für alle Friedensromantiker
Was jedem unvoreingenommenen Beobachter schon lange klar war, hat der iranische Führer Ahmadinedschad jetzt offen ausgesprochen: Er will Israel "auslöschen". Auch der letzte Friedensromantiker müsste jetzt wohl verstehen, dass das iranische Mullahregime mit seinem Atomprogramm alles andere als friedliche Absichten verfolgt, sondern dass es sich nuklear bewaffnen will, um - zunächst - Israel zu vernichten. Was tun? Weitere Verhandlungen mit dem Iran sind sinnlos und würden ihm nur weitere Zeit zur Verwirklichung seiner Atombombenpläne geben. Die unumgängliche Mindestmaßnahme ist jetzt die totale Isolierung des Iran auf allen Ebenen: der wirtschaftlichen (aus dem Iran darf keine Pistazie mehr importiert, in den Iran keine Schraube mehr exportiert werden) und politischen (sofortiger Abbruch der diplomatischen Beziehungen) ebenso wie der finanziellen (Sperrung aller iranischen Auslandskonten), verkehrstechnischen, postalischen, touristischen, sportlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Ebene. Dabei müssen diesmal alle, wirklich alle zivilisierten Staaten an einem Strang ziehen. Wenn das nicht ausreicht, was ich fast befürchte, da Ahmadinedschad sich offenbar für sehr stark und unangreifbar hält, darf auch ein massiver Militärschlag als letztes Mittel nicht ausgeschlossen werden. In seinem eigenen Vokabular: "Wer für Menschlichkeit ist, muss auch für die Auslöschung" des klerikalfaschistischen "Regimes" (Iran) nicht nur als ein "Symbol" - so bezeichnet Ahmadinedschad Israel -, sondern als ein reales Instrument "der Unterdrückung und Diskriminierung" sowie als ernste Bedrohung des Weltfriedens sein. Der Sturz des iranischen Mullahregimes würde auch den Sturz des syrischen Terrorregimes Assads und das Ende der fünften Kolonnen des Iran in Palästina (Hamas), im Libanon (Hisbollah) und im Irak (schiitische Sadrmilizen und iranische Agenten) nach sich ziehen. Dem Weltfrieden würde dies zweifellos dienen. Robert Seidenath, Gusterath