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Nichts Neues

Kommunalreform

Zum Artikel „Flußbach zu Wittlich? Land sagt nein“ (TV vom 6. September) erhielten wir diese Lesermeinung:

Nichts ändert sich bei der Landesregierung in Mainz. Bürgerwille interessiert keinen der sogenannten Volksvertreter. Die Politiker dieser Landesregierung leben in ihrer eigenen Welt. Was interessiert eine Ministerin Spiegel ein Gerichtsurteil im Fall eines abzuschiebenden Migranten? Was interressiert eine Ministerin Hubig das Wohl von Grundschülern und ihren Eltern? Und was interressiert das Innenministerium das Votum von 88 Prozent der Einwohner irgendeines Dorfes namens Flußbach? Nichts!

Über Sinn oder Unsinn dieser Entscheidung macht sich das Ministerium keine Gedanken. Die nächsten Landtagswahlen sind noch weit. Die Quittung für diese Ignoranz könnte aber bei der kommenden Kommunalwahl kommen. Und vielleicht erinnert sich auch noch der ein oder andere Wähler bei der nächsten Landtagswahl an diese ständigen Fehlgriffe. Es wäre uns allen zu wünschen!  Flußbach hat zwei Kilometer bis zur Stadtgrenze nach Wittlich (in diesem Fall zum Stadtteil Lüxem) und 23 Kilometer bis nach Traben-Trarbach. 

 Aber wie gesagt, unsere Landesregierung lebt in ihrer eigenen Welt, in der parteipolitische Belange über dem Bürgerwillen stehen.

Wolfgang Rachow, Wittlich