| 17:11 Uhr

Landwirtschaft
Pfui! Pfui! Pfui!

Zum Artikel „Ferkel-Deal erleichtert Landwirte und empört Tierschützer“ über die Absicht der großen Koalition, die Kastration von Ferkeln für weitere zwei Jahre ohne Betäubung zuzulassen (TV vom 5. Oktober), schreibt Elfriede Sebastiani:

Was die große Koalition hier durchsetzen will, ist an Geschmacklosigkeit und Armseligkeit kaum zu überbieten und moralisch zutiefst verabscheuungswürdig.

Ein bestehendes Tierschutzgesetz, wonach „Tieren nicht unnötig Leid zugefügt werden darf“, wird von etlichen unserer Politiker einfach missachtet beziehungsweise außer Kraft gesetzt, um der Agrarindustrie einen Gefallen zu tun, also wegen des Profits.

Um an der Macht zu bleiben, verbündet sich diese Spezies offensichtlich mit dem Teufel, und ihr ist nichts zu ekel dafür.

Leider müssen die armen unschuldigen Tiere dies wieder einmal ausbaden, sie werden weitere Jahre „legal“ gequält und misshandelt. Unsere Politiker sollten sich schämen, das ist wirklich „Verrat am Staatsziel Tierschutz“, wie es der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes treffend formuliert hat.

Tierquälerei legalisiert durch unsere Politiker: Pfui! Pfui! Pfui!

Man könnte sadistische Gedanken bekommen angesichts solch gnadenloser Vorgehensweise und  denjenigen, die diese Entscheidung zu verantworten haben, wünschen, dass ihnen auch mal etwas  ohne Betäubung ...

Elfriede Sebastiani, Ensch