Politik

Zum Artikel "Landtag einig: Mehr tun gegen Rechtsradikale" (TV vom 25. Februar):

Sich nur über die Rechten aufregen, hilft denen nicht, die wegen der Gewalt im Namen des Islam geflohen sind, um am Ziel ihrer Flucht festzustellen, dass sie eine ähnliche Situation wie in ihrer Heimat vorfinden, nämlich wieder in der Minderheit zu sein und sich erneut anpassen und ducken zu müssen. Ich spreche hier von Christen und Jesiden unter den Flüchtlingen, die in den Aufnahmeeinrichtungen dem Diktat der muslimischen Mehrheit ausgesetzt sind. Was tun, wenn die Mehrheit nicht will, dass Christen und Jesiden dieselben Toiletten und Waschräume benutzen, wenn sie ihnen den Weg versperren, wenn Nichtmuslime die Gemeinschaftsküche benutzen wollen, wenn sie fünfmal am Tag abseits stehen, wenn strenggläubige Muslime laut beten, christliche und jesidische Frauen und junge Mädchen sich nicht mehr trauen, nachts auf die Toilette zu gehen wegen Übergriffen und Anzüglichkeiten, wenn das Wachpersonal vorwiegend Arabisch spricht, damit es sich durchsetzen kann und es somit fast immer Muslime sind, die für die Sorgen der Nichtmuslime kein Interesse haben?! Die Landesregierung sollte sich bemühen, die genannten Minderheiten getrennt unterzubringen und in größeren Gruppen, damit sie an Stärke gewinnen, die Gründe dafür offen auf den Tisch legen, damit auch deutsche Bürger, die dieselben Sorgen vor muslimischen Mehrheiten haben, sehen, dass man sie ernst nimmt. Gleichzeitig sollten verpflichtende Schulungen in Sprache, Kultur und Demokratie stattfinden, um Spannungen abzubauen. Katrin Bornmüller, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte IGFM, Wittlich