Politik

Zur Diskussion über Sex auf Rezept für Pflegebedürftige:

Endlich wieder mal was Praktisches von den Grünen! Die Bezahlung sexueller Dienstleistungen durch die Krankenkassen, die ja Gesundheitskassen sein wollen, zu verlangen, ist ein sehr gelungener Vorschlag der Grünen. Eigentlich war er schon lange überfällig, damit die grüne Pädophilen- und Päderastenvergangenheit weiter ins Vergessen gerät. Endlich entdecken die Grünen die "Normalos", wenngleich nur solche, die pflegebedürftig und behindert sind. Aber warum eigentlich eine solche Begrenzung? Es gibt auch so viele Einsame! Auch ist es nicht korrekt, Hoffnungen zu wecken und jede Konkretisierung zu vermeiden. Ab welchem Grad der Pflegebedürftigkeit? Welche Art der Behinderung? Statt mehr Gleichheit also doch wieder nur mehr Diskriminierung? Warum kümmern sich die Grünen nicht um die Gesunden, aber Sozialbedürftigen? Die können sich solche Dienstleistungen auch nicht leisten. Denn im Hartz-IV-Satz sind solche Dienstleistungen nicht erfasst. Als potenzieller (Grünen-?)Wähler wünscht man sich schon mehr Gerechtigkeit - gerade von den Grünen. Dass der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer diesen sinnvollen Vorschlag gleich "weltfremden Spinnern" zuordnet, ist kein solidarisches Verhalten unter Grünen. Ich bin gespannt, welche guten Vorschläge die Grünen dem Wahlvolk noch präsentieren werden. Noch ist viel Zeit, denn das "Wahljahr" hat ja erst begonnen. Prof. Dr. Manfred Matschke, Mertesdorf