Politik

Zum Ringen um die Bildung einer Regierung diese Meinungen:

Die augenblickliche Diskussion um die Bildung einer Koalition ist alles andere als vertrauensbildend. Ich bin der Meinung, dass die Debatte nicht vom Zerrbild der Realität geprägt werden darf. Der Wille zum gemeinsamen Handeln sollte bei allen politisch Verantwortlichen im Vordergrund stehen, denn dieses gemeinsame Handeln ist für die künftige Entwicklung in unserem Land sehr wichtig. Ob eine Mitgliederbefragung unser Land weiterbringt, bezweifle ich. Jetzt geht es darum, abzuklären, was für unser Land und nicht für die Partei das Beste ist. Ich habe während meiner 40- jährigen ehrenamtlichen politischen Tätigkeit gelernt, dass Politik, wenn sie vernünftig gemacht wird, oft auch aus Kompromissen besteht. Ein Kompromiss ist immer besser, als radikale Forderungen zu stellen, die politisch nicht durchzusetzen sind. Von populistischen Dagegen-Stimmen, ohne für unser Land und die Bürger etwas zu erreichen, halte ich nichts. Nach dieser Wahl braucht Deutschland keine "Lagerbildung", sondern eine sachliche und konstruktive Debatte über die Bildung einer bestmöglichen Koalition. Populistische Maximalforderungen, egal von welcher Couleur, helfen in der Sache nicht weiter. Man kann nur hoffen, dass die politisch Verantwortlichen schnellstmöglich eine Lösung der Vernunft finden. Manfred Maximini, Trier Da haben sich die Parteien mit aller Macht zur Macht gedrängt, dann ist die Macht zum Greifen nahe, schon verziehen sich einige wie ängstliche Hasen in die Büsche. Im Volksmund nennt man so was Feiglinge, und Feiglinge taugen nicht zum Regieren. Nur wer den Mut hat, mit einer starken Zarin einen Pakt einzugehen, ist auch fähig, in der rauen und harten Politik das Volk würdig zu vertreten. Also, ihr Angsthasen, raus aufs Feld! Zwar wird hier mit Schrot geschossen, aber ohne Blessuren kommt keine Partei davon. Auch die Zarin nicht. Helden stellen sich der Gefahr, und von diesen Mutigen will ich regiert werden. Hans Simon, Kordel