POLITIK

Zum Leserbrief "Einziger Ausweg: Neuwahlen" (TV vom 25./26. Okt.):

So manche Leserbriefschreiber (aber auch einige Printmedien in unserem Umfeld), die sich an der SPD-Regierung reiben wollen, strotzen vor tumber parteipolitisch motivierter Dümmlichkeit. Da versuchen Schlaumeier aus der Eifel den Eindruck zu erwecken, als habe die SPD-Regierung Geld verbrannt oder aus dem Fenster geworfen. Nein, es wurden ja Werte geschaffen, wenn auch im Einzelfall zu groß und zu teuer. Ziel war es doch immer, Arbeitsplätze zu schaffen. Warum haben diese Besserwisser sich nicht vorher gemeldet, alle Objekte wurden ja nicht von heute auf morgen in Angriff genommen. Soweit ich informiert bin, waren die Nürburgring-Anlieger, egal von welcher Partei, für den Ausbau und sind es heute noch, auch die besonders christlichen, die heute so tun, als wären sie nicht dabei gewesen. Auch viele private Investoren erleiden Schiffbruch und gehen in die Insolvenz, sind das alles Nichtskönner? Nein, sie haben ihr Projekt falsch eingeschätzt. Leider laufen auf allen politischen Ebenen Projekte nicht so wie geplant und von den Planern erhofft. Fehler werden überall gemacht, auch wenn das besonders ärgerlich ist; nur wer nichts tut, macht keine Fehler, zum Beispiel Frau Klöckner. Diese höhnischen und dümmlichen Meinungsäußerungen, das ewige christliche Nachtreten, und das ist besonders schlimm, tragen nur zur Politikverdrossenheit bei, wobei das Gegenteil erforderlich wäre. Bernard Bölinger, Konz, Vorsitzender: SPD AG 60 plus, Kreisverband Trier-Saarburg