POLITIK

Zum Leserbrief "Bringt nichts" (TV vom 23./24. August):

Im Prinzip kann ich der Zuschrift von Frau Weidert aus Mannebach nur zustimmen: Auch unsere Garten- und Bioabfälle werden stets kompostiert, unsere Resttonne, die nur einmal monatlich geleert wird, ist meist maximal gefüllt und Rasen- und Heckenschnitt werden zur sogenannten Grüngutdeponie gebracht. Wir brauchen diese neue Tonne auch nicht. Warum bleibt es nicht beim freiwilligen Aufstellen der Biotonne? Jedenfalls sollte man doch einen Unterschied machen zwischen einer dicht besiedelten Stadt und dem flachen Land, da die Voraussetzungen absolut unterschiedlich sind. Zurzeit sieht es ja so aus, dass wir die Tonne nehmen und bezahlen müssen, obwohl wir sie nicht benutzen werden. Was meinen Mann und mich nun brennend interessiert: Mit welchen strafrechtlichen Konsequenzen müssen wir rechnen, wenn wir dieses Platz wegnehmende, überflüssige und hässliche Ding einfach ungenutzt auf dem Speicher verschwinden lassen? Vielleicht kann uns unsere Tageszeitung TV hierüber schon Auskunft geben.* Polly Schmitt, Hillesheim *Anmerkungen der Redaktion: 1. Noch ist nicht entschieden, ob die Biotonne überhaupt kommt. 2. Falls ja: Niemand kann gezwungen werden, sie herauszustellen; bezahlt werden müsste die Tonne (zum Beispiel über Gebühren) gleichwohl.