POLITIK

Zum Artikel "Ministerpräsidentin Malu Dreyer blickt jetzt schon auf die Wahl 2016" (TV vom 6. November):

TV-Redakteur Frank Giarra spricht von "Neustart mit neuen Köpfen". Wieso denkt Frau Dreyer dabei nicht an sich selbst? Hat sie nicht am Kabinettstisch die beanstandeten Beschlüsse mit abgenickt? Nie habe ich davon gehört, dass sie Herrn Beck in Sachen Nürburgring als Ministerin widersprochen hätte. Frau Lemke, Herr Köbler (Grüne) fallen ihr so um den Hals, dass es Frau Dreyer peinlich ist. "Das ist ausschließlich eine Entscheidung von mir." Dr. Pia Grundhöfer, Leiterin politische Planung und Strategie der CDU-Fraktion, früher mit Peter Rauen und Christoph Böhr als stellvertretende Vorsitzende an der Spitze des CDU-Bezirkverbandes, sammelt und sammelt. Klar ist doch, dass jetzt die SPD als Regierungspartei abgelöst werden soll. Das Geschäft der politischen Strategie ist so. Genau das ist einer der Gründe, warum ich nicht mehr wählen gehe. Und die Großkopferten denken, sie hätten nichts damit zu tun. Beck nicht, Dreyer nicht, Böhr nicht, Kohl nicht, Doerfert nicht ... Der Besuch beim Papst wird nicht helfen. Norbert Damm, Trier