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Zur Diskussion um Bundespräsident Wulff (der TV berichtete) meint dieser Leserbriefschreiber:

Ist der Bundespräsident noch glaubwürdig? Meine Meinung: nein; der Bundespräsident ist für mich nicht mehr tragbar. Wer das höchste Amt im Staate innehat, muss glaubwürdig und unbestechlich sein. Wer sich finanzielle Vorteile im Amt verschafft, muss sein Amt niederlegen. Wenn eine Kassiererin wegen eines unterschlagenen Pfandbons ihren Arbeitsplatz verliert, umso mehr ist das Verhalten von Herrn Wulf untragbar. Der Unternehmer Geerkens hat nicht aus Nächstenliebe gehandelt, sondern er hat sich Vorteile davon versprochen. Hätte er aus Nächstenliebe gehandelt, dann hätte er hilfsbedürftigen Familien geholfen. Zum Beispiel hätte er einer kinderreichen Familie einen Urlaub finanzieren können, die sich diesen anders nicht hätten leisten können. Das Gleiche gilt für die Finanzierung einer Immobilie, wobei man davon ausgehen kann, dass ein Ministerpräsident sich mit seinem Einkommen einen Kredit bei einer Bank leisten kann. Das Gleiche gilt für Karsten Maschmeyer, der den von ihm geschädigten Anlegern hätte helfen können oder sogar müssen, anstelle Politiker zu kostenlosem Urlaub einzuladen. Für wie dumm halten uns unsere Politiker eigentlich, dass sie meinen, wir durchschauen die Machenschaften nicht? Das ist bereits bei den kommunalen Amtsinhabern zu beobachten. Es ist mit dem Begriff "Vorteilsnahme im Amt" definiert. Es muss endlich damit aufgehört werden, wenn unsere Demokratie auf Dauer weiter Bestand haben soll. Hans Josef Mayer, Heidweiler