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Umwelt: Problem erkannt, Problem gebannt

Umwelt : Problem erkannt, Problem gebannt

Zur Berichterstattung über die  Luftqualität in deutschen Städten und Fahrverbote infolge der Diesel-Krise schreibt Dr. Margarethe Huschens:

Bei der derzeitigen Debatte um die Luftqualität in deutschen Städten hat sicher der/die eine oder andere (ältere)Trierer/in ein Déjà vu. So ergeht es mir jedenfalls beim Rückblick auf die 90er Jahre, als genau diese Problematik in Trier heiß diskutiert wurde. Teilweise extrem hohe Werte zum Beispiel für Feinstaub und Ozon veranlassten damals entscheidende Maßnahmen (unter anderem ein umfassendes Verkehrskonzept, Verbesserung des ÖPNV et cetera).

Neben vielen Umweltgruppen wie BUND, VCD, ADFC, Greenpeace, TRAUM trieben damals vor allem der engagierte Verkehrsdezernent Peter Dietze (SPD) und Professor Heiner Monheim von der Universität Trier die Entwicklung entscheidend voran.

Dies geschah auch mit der Einberufung des sehr erfolgreichen „Runden Tisches“, an dem auch IHK, Handwerkskammer, Gewerkschaften und viele mehr teilnahmen. Nur durch diesen breiten gesellschaftlichen Konsens konnten Erfolge erzielt werden. Insofern können wir in Trier froh und auch ein wenig stolz sein, dass wir heute nicht zu den „Problemstädten“ gehören, in denen nur noch Fahrverbote helfen!

Dr. med. Margarethe Huschens, Trierweiler