Reingehört

Bootsy Collins - Tha Funk Capital of the World, Mascot Records Seit 40 Jahren ist der ehemalige Bassist vom Godfather of Soul im Auftrag des Funk unterwegs. Auf seinem neuen Longplayer hat Bootsy Collins eine Armada von Musikern unterschiedlichster Musikstile aufgefahren, um dem einzigartigen James Brown zu huldigen.

Neben Hollywood-Mime Samuel L. Jackson mischen auch Snoop Dogg, Ice T und Chuck D von Public Enemy sowie eine Handvoll Country- und Bluegrass-Größen mit. Und sogar ein geschickt gesampelter Jimi Hendrix erwacht mittels Zaubertechnik für einen Gastauftritt auf "Tha Funk capital of the World" zm Leben. James Brown hätte es gemocht - diese grellbunte Mischung aus Funk, Soul, R\'n\'B und Hip hop. Eine Allstar-Riege für einen Großen des Show-Business. zad Al Di Meola - Pursuit Of Radical Rhapsody, Telarc Fünf Jahre sind seit Al Di Meolas letztem Studio-Album "Consequence Of Chaos" vergangen. Nun legt der Saitenzauberer einen neuen Langspieler mit seinem Ensemble World Sinfonie vor. Große Kursänderungen gibt es derweil nicht. So erwarten den Hörer virtuose Akkord-Girlanden, sonnige Harmonien und faszinierende Melodien, die immer wieder in pfeilschnellen Kaskaden Di Meolas münden. So entspinnen sich suitenartige Songs mit lyrischen wie schwungvollen und rhythmisch aufgeladenen Parts. Warm und schön - perfekte Sommermusik. zad Graveyard - Hisingen Blues, Nuclear Blast Nun kommt auch der 70er-Jahre-Bumerang zurück. Denn die Schweden von Graveyard schieben mit ihrem Album "Hisingen Blues" einen Retro-Klotz in die CD-Regale, der nicht nur so klingt, als habe man mit Led Zeppelin, den Stones oder Janis Joplin gejammt, sondern auch die wuchtige Song-Qualität der Ära mitbringt. Zudem finden Einflüsse aus Folk, Jazz und Blues ihren Weg in die Produktion. Das Album ist analog aufgenommen, so dass der typische 70er Sound transportiert wird, ohne dabei auf moderne Tonqualität verzichten zu müssen. Retro oder nicht - Graveyard klingt nach kratzigem und rotzigem Rock mit feiner Black Sabbath-Note. zad Beatsteaks - Boombox, Warner Music Die Beasteaks brachten bereits im Januar ihr Album "Boombox" raus. Das passt allerdings auch sehr gut zum Sommer, denn die Platte klingt einfach nach Sonne und guter Laune. Vor allem die aktuelle Single Automatic. Egal, ob man nun am Strand liegt, auf einem Festival campt oder auf Sightseeing-Tour ist - Boombox hört sich immer gut an. ral Tom Beck - Superficial Animal, Label Comude Der Schauspieler Tom Beck beweist sein Talent nicht nur vor der Kamera, sondern auch als Musiker. Die Mischung aus Rock und Country, die oft gut gelaunt, manchmal etwas nachdenklich daherkommt, eignet sich für den gemütlichen Grillabend, zum in der Sonne liegen oder um vom Sommer zu träumen, wenn dieser mal wieder eine Pause einlegt. ral