Leserbrief Respekt vor Andersdenkenden

Corona

Zum Leserbrief  „Corona-Impfung: Mehr Verantwortung ist notwendig“ (TV, 10. November):

 

In diesem Leserbrief wird den Impfkritikern meines Erachtens Verantwortungsbewusstsein und klarer Menschenverstand abgesprochen. Die Autorin vergleicht die Corona-Impfung, die noch in ihren Kinderschuhen steckt und über die es keine Langzeitstudien gibt, mit Impfungen gegen Typhus, Hepatitis oder Gelbfieber, die seit Jahrzehnten am Markt sind. Es sollte doch erlaubt sein, einem Impfstoff, der in kürzester Zeit entwickelt wurde, zumindest kritisch gegenüberzustehen. Gerade die Pharmaindustrie ist kein Wohlfahrtsverein, sondern lebt von den Kranken und verdient damit viel Geld. Der Wettlauf zwischen den Unternehmen, wer als Erster seinen Impfstoff am Markt platzieren und somit das meiste Geld machen kann, ist mir noch im Kopf.

Ich bin geimpft, akzeptiere aber die Einstellung anderer, die sich dagegen entscheiden. Und ich beobachte zunehmend skeptisch die Entscheidungen unserer Politik und folge nicht obrigkeitshörig und ohne Widerspruch deren Entscheidungen. Die steigenden Inzidenzen werden einfach auf die Ungeimpften geschoben, sind es aber nicht vielmehr die Geimpften und Genesenen (2G), die ohne Abstand und Masken, so als gäbe es kein Corona, enge Kontakte pflegen? Vor einem Jahr waren wir alle ungeimpft, und die Zahlen waren besser. Und dann wird jetzt schon über ein Verfallsdatum der Impfung diskutiert, also wirkt sie nicht so wie allgemein gehofft? Wir alle möchten unser Leben zurück und wünschen uns ein Mittel, das gegen Corona wirkt. Aber wie bei allen Diskussionen sollte man auch hier andere Meinungen respektieren.

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