Auto : Sarkastisch

Zum Artikel „Bis Anfang Juni Entscheidung über Kaufanreize für Autos“ (TV vom 6. Mai) schreibt Paul R. Woods:

Davon ausgehend, dass die Autokonzerne Deutschlands a) im Jahr 2019 keine Milliardengewinne erzielt haben, b) ihren Managern keine sechs- oder siebenstellige Vergütungen zukommen lassen; c) ihren Anteilseignern keine Ausschüttungen wie Dividenden oder andere finanzielle Vorteile gewährt haben und d) dies auch 2020 nicht tun werden, ist es gerechtfertigt, dass die öffentliche Hand diesen Konzernen finanzielle Unterstützung, wie es Kaufprämien wären, aus Steuergeldern zukommen lässt.

Das sollte in der gleichen Größenordnung geschehen, wie es dem medizinischem Personal, Kunst- und Kulturschaffenden, Pflegekräften, Erzieherinnen, Lehrkräften und selbstständigen Gewerbetreibenden zufließt – nicht weniger, nicht mehr. Wenn dies als Sarkasmus aufgenommen werden sollte, ist das von mir durchaus beabsichtigt.

Paul R. Woods, Neumagen-Dhron