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Leserbriefe
Schluss mit dem Lärmterror!

Zum Artikel „Kaum Chancen auf weniger Fluglärm“ (TV vom 22. März) und weiteren Beiträgen zum Thema schreiben Peter Wittrock und Gerhard Weinig:

Schön, dass unsere Zeitung sich diesem Lärmterror entgegenstellt! Viel zu wenig, hier müsste Tag für Tag in den lokalen Medien protestiert werden!

Es wäre zudem gut, wenn die die Presse mit noch mehr Hintergrundinformationen über die Machtlosigkeit unserer Politiker in diesem sensiblen Bereich berichten würde.

Trotz Wiedervereinigung sind wir immer noch kein souveräner Staat! Alle Besatzungsmächte haben unser Land verlassen, außer den Amerikanern. Und die erlauben sich, was sie wollen, natürlich nur zu unserem Schutz. Ein Schelm, wer hinter diesem Vorwand etwas anderes vermutet.

Fakt ist: Unser schönes Rheinland-Pfalz wäre der Schauplatz für kriegerische Auseinandersetzungen, die wir nicht brauchen, nicht wollen, aber nach Lage der Realität ertragen müssten.

Peter Wittrock, Kenn

Die Militärinvestitionen in Spangdahlem und Ramstein fügen mir heftigen Schmerz zu. Ich denke an die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, als ganztags Bundeswehr- und US-Kampfjets das Leben unerträglich machten, unsere damals kleine Tochter voller Angst ins Haus lief und sich weinend versteckte. Ich dachte, diese Zeit sei vorbei. Es gibt keine Gefahr. Darum wäre es, mehr als 70 Jahre nach Kriegsende, endlich an der Zeit, dass die US-Streitkräfte Rheinland-Pfalz sowie ganz Deutschland verlassen und die Besatzung beenden. Wo kein Atom ist, ist es sicherer, ob es sich um Atomkraftwerke oder Atomsprengköpfe handelt. Deutsche Nato-Soldaten haben an der russischen Grenze nichts verloren. Fragen Sie doch ehemalige Wehrmachtssoldaten, die in Russland waren!

Deshalb ist es Zeit, um des Friedens willen aus der US-amerikanisch dominierten Nato auszutreten. Es soll kein Land auf Erden geben das die Absicht hat, Deutschland anzugreifen.

Gerhard Weinig, Thalfang