Schnell ändern

Zum Thema "Spätabtreibungen" diese Zuschrift:

Zurzeit ist wieder eine Diskussion in Gang, die mich sehr beschäftigt. Es geht um die erlaubte Tötung von ungeborenen Kindern, die vielleicht behindert sind. Ich finde, hier müsste dringend vonseiten der Politik, die von Moral und Gesetzestreue reden, etwas getan und nicht vergessen werden.

Ich habe vor längerer Zeit eine Reportage im bayerischen Fernsehen angeschaut, da ging es um diese Kinder, die nach dem Todesurteil ihrer Mutter bis fast zum Ende der Schwangerschaft abgetrieben werden können. Eine Krankenschwester, die ihren Beruf nicht mehr ausüben konnte, weil sie mit ansehen musste, wie die Kinder, nachdem sie auf der Welt waren, mit einer Spritze ins Herz getötet wurden.

Die Mütter wollen manchmal ihre toten Kinder noch einmal sehen, sie müssen dann oft psychologisch betreut werden. Das Kind bekommt einen Namen und wird in einem Engelgrab beigesetzt. Warum wird so ein Tun in einem reichen Land wie Deutschland gesetzlich geschützt? Würde das Kind eine Stunde nach der normalen Geburt getötet, wäre es Mord. Und was ist das, was der Gesetzgeber erlaubt? Hier gilt es für die Politiker, ganz schnell etwas zu ändern. Bayern versucht schon seit Jahren, dieses Gesetz zu kippen. Tun wir doch alle mal was - die Medien sind hier gefragt -, damit endlich Schluss ist mit dem Töten.

In der Weihnachtszeit wird immer und überall für die Kinder dieser Welt gesammelt, aber bei Abtreibung von vielleicht behinderten Kindern bis zum achten Monat will auch die Kirche nichts Konkretes tun - oder habe ich da mal etwas gehört?

Hedwig Martini, Wintrich

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