Gesundheit: Schockierende Ignoranz

Gesundheit : Schockierende Ignoranz

Zur Berichterstattung und zu Leserbriefen über Homöopathie schreibt Max Holzhauser:

Ich bin schockiert, wie sorglos man damit umgeht, anerkannte Heilverfahren, die auch durch Studien bestätigt sind, einfach abzuschaffen. Hört sich für bestimmte Ohren gut an. Wir können Geld sparen – streichen wir Leistungen wie die Homöopathie, bringt sowieso nichts. So die Meinung des Landesärztekammerchefs Günther Matheis. Auf Kosten der Kranken?!

Leider hat die Schulmedizin nicht für alle Symptome und Krankheiten eine 100-prozentige Lösung. Nicht jedes Medikament hilft jedem, dafür sind die Menschen zu individuell. Aus diesem Grund gibt es die vielen Hilfesuchenden. Ich musste erfahren, dass Ärzte manchmal ratlos sind, die Symptome nicht umfangreich untersuchen, nicht die erforderlichen Blutanalysen machen, um eine eindeutige Diagnose zu stellen. Kranken Menschen, denen die Schulmedizin nicht hilft, die sich mit ihrem Schicksal alleingelassen fühlen, suchen nach Möglichkeiten, die ihnen helfen. So erging es auch mir. Mit meinen Symptomen wie Rheuma und Neuropathie ging ich von Arzt zu Arzt und ins Krankenhaus. Es wurden zwar Diagnosen gestellt, aber nicht für alle gibt es eine Therapie. Die starken Rheuma-Medikamente haben die Symptome nur teilweise gelindert.

So bin dann zur Homöopathie gekommen. Eine von der Krankenkasse zugelassene Homöopathin in Trier hat mich behandelt. Schon nach kurzer Zeit haben sich meine Beschwerden gebessert. Teilweise kann ich jetzt auf Medikamente verzichten und die Dosis anderer Medikamente reduzieren. Auch meine Frau, die im Monat mehrere Tage wegen Migräne flachgelegen hat, profitierte davon. Ihre Migräne hat sich wesentlich gebessert. Es wäre fatal, solche Leistungen zu ignorieren. Mir hat die Homöopathie geholfen, das hat mir auch mein Rheumatologe bei der letzten Untersuchung bestätigt. Wenn es mir hilft, dann hilft es womöglich auch anderen.

Max Holzhauser, Kell am See

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