Soziales

Zur Rentenerhöhung um 4,25 Prozent (TV vom 1. Juli):

Da freut man sich nun auf die angekündigte Rentenerhöhung um 4,25 Prozent. Immerhin ein Prozentsatz, der sich von denen in der Vergangenheit absetzt. Jetzt traf der Rentenbescheid ein. Mit den zum Teil lauten und selbst beweihräuchernden Verkündigungen aus der Politik wurde nun diese prozentuale Erhöhung schriftlich bestätigt. Nach dem Motto "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser", habe ich auf meine bisherige Bruttorente die 4,25 Prozent per Taschenrechner herausgerechnet und auf die alte Bruttorente addiert. Auf eine eventuell erforderliche Auf- bzw. Abrundung habe ich dabei verzichtet. Zu meinem Erstaunen kam ich auf vier Cent mehr als auf dem Rentenbescheid ausgewiesen. Klingt nach "Kümmelspaltung", aber man kann es mir abnehmen, dieses Ergebnis ist für mich kein Grund, gegen diesen Rentenbescheid - in welcher Form auch immer - Einspruch zu erheben. Meine Gedanken gehen da weiter. Was ist der Grund dieses eindeutigen Rechenfehlers? Alte Software? Ein Grund, die miesen Zinserträge auszugleichen? Ich weiß es nicht. Laut Statistik gibt es plus/minus 25 Millionen Rentner in Deutschland. Etwa 17 Millionen davon sind Rentner ab 65 Jahre aufwärts, mich eingeschlossen. Nimmt man jetzt nur diese 17 Millionen und jeweils eine angenommene Differenz von durchschnittlich drei Cent an nachteiliger Berechnung an, so ergibt sich nach meiner Berechnung ein Ergebnis von gut sechs Millionen Euro im Jahr (17 000 000 x 0,03 = 510 000 /Monat = 6 120 000 /Jahr). Das sind doch wohl keine "Peanuts", oder? Was könnte man damit an Wohltätigkeiten anfangen? Ja, liebe Kolleginnen und Kollegen im Rentenalter, rechnet mal euren Bescheid nach. Ich kann mir nicht vorstellen, der einzige Rentner zu sein, bei dem dieser Rechenfehler aufgetreten ist. Peter Voss, Konz

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