Strassenbau

Zu den Artikeln "Die Riesenbrücke und der Naturschutz" und "Durchbruch bis Platten lässt auf sich warten" (TV vom 17. Nov.):

Lei(d)tfoto auf Seite eins mit rätselhafter Unterschrift "Die Riesenbrücke und der Naturschutz": Riesenbrücke: ja, Naturschutz: eher nein! Katharina Hammermann bemüht sich, mit schönen Tierbildern und gesundem Spott dem Betonwahnsinn der B 50 neu noch etwas Positives abzugewinnen. Dagegen lässt Hans-Peter Linz den Leser keineswegs im Ungewissen: Seine Fotos ergeben einen stimmigen Blick auf die Beton- und Asphaltorgie B 50 neu. Und er wartet mit Zahlen auf: "Bis zum Jahr 2016 25 Kilometer Straßenfläche für den Anschluss an den Hunsrück." Korrekt! Aber das war\'s mit der Korrektheit: Weder werden die Endkosten 375 Millionen betragen, eher das Dreifache! Noch werden 25 000 Autos pro Tag die Leere des Betonbandes kaschieren. Gerade diese Zahlen sind symptomatisch für die Qualität des Artikels und die Objektivität des Autors. Schon 2010 wurde die Verkehrsfrequenz auf die Hälfte - 13 000 Autos pro Tag - abgestuft, zu einer Zeit, als den Flughafen Hahn elf Millionen Passagiere im Jahr beleben sollten ... Helmut Körlings, Traben-Trarbach