Terror

Zur Zerstörung alt-assyrischer Kunst durch die IS-Milizen:

Glaubt ihnen, sie lügen nicht, denn sie berufen sich auf die Taten des Propheten, und der berief sich angeblich auf Gott/Allah, er solle in seinem Auftrag alle Götzenbilder vernichten. So wurden damals in Arabien alte religiöse Vorstellungen ausgerottet und ihre Idole zerstört und mit ihr die religiösen Traditionen, deren Erbe aber in den alten Stammestraditionen bis heute weiterlebt. Der so entstandene Islam nahm sich im Laufe der Jahrhunderte etwa ab 800 nach Christus das Recht heraus, nicht nur heidnische Traditionen zu zerstören, sondern auch jüdische und die der verschiedenen christlichen Entwicklungen/Sekten, obwohl sie oder weil sie das jüdisch-christliche Gottesbild übernommen und weiter entwickelt hatten. Da sie ab da nur ihre Gottesvorstellung gelten lassen, sind alle anderen religiösen Formen Bestandteil ungläubiger Gottesvorstellungen, die man vernichten muss, selbst wenn es sich - wie in Mossul - um alte Idole aus der Zeit der Assyrer handelt, deren Bewohner von Allah noch gar nichts wissen konnten. In diesem Sinne handeln die IS-Kämpfer recht und lügen nicht, besitzen sie doch die absolute Wahrheit, die der Hauptbestandteil des islamischen Denkens ist. Wer dem nicht zustimmt (alle Nichtmuslime), steht auf der Seite der Ungläubigen, auf der Seite Satans. Hans Greis, Wawern