Tourismus

Zur Diskussion um die "Mosel ochsen" (der TV berichtete) diese Meinung:

In Bezug auf die unverschämten Ausdrücke des Journalisten Jakob Strobel y Serra (Frankfurter Allgemeine Zeitung), naturverbundene Moselaner mit Mosel ochsen zu titulieren, wäre privat eine Beleidigungsklage fällig. Sicherlich ist das eine oder das andere reformbedürftig, doch wenn man sich das Alter und die Nationalitäten der Tagestouristen ansieht, erkennt man sehr schnell, was sie sehen und essen wollen. Anders als bei den Urlaubern, die teilweise schon seit Jahrzehnten die Mosel besuchen. Diese idyllischen Landschaften und Orte mit einem Ballermann zu vergleichen, ist schon sehr beleidigend. Ich würde dem Herrn vorschlagen, dort hinzuziehen. Er kennt anscheinend noch nicht die Ahr mit ihren ähnlichen Anziehungspunkten, Situationen und Vergnügungen wie an der Mosel. Auch dort sind Schnitzel und Wein erste Wahl, gepaart mit Musik, auch aus niederländischen Orchestern, und das zur Freude der Besucher. Ich denke, man kann über vieles meckern und es schlechtmachen. Für vernünftige Anregungen und Änderungen, gerade von Jakob Strobel y Serra, sind die Verantwortlichen bestimmt dankbar, doch die Bürger zu beleidigen, ist ein anderes Paar Schuhe. Wolfgang Pietsch, Andel