TV vom 18. Juli 1949

Explosionskatastrophe in Prüm

Bei der Explosionskatastrophe in Prüm detoniert am 15. Juli 1949 ein Munitionslager im Kalvarienberg bei Prüm. Teile der Stadt werden zerstört; mindestens zwölf Menschen sterben. Die Wehrmacht hatte beim Bau des Westwalls 1939 in dem Berg einen Munitionsbunker angelegt, der nach Kriegsende von französischen Truppen weiter genutzt wird. Diese lagern dort 500 Tonnen Sprengstoff, der zur Sprengung der damals noch intakten deutschen Bunker gedacht ist. Unter nie geklärten Umständen bricht in dem Stollen ein Feuer aus, das den Sprengsstoff zur Explosion bringt.