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Militär: Unverschämt, frech

Militär : Unverschämt, frech

Zu den Artikeln „Nach Kampfjet-Absturz: Schäden offenbar viel größer als bekannt“ und „,Woher kommt der Gestank?’“ (TV vom 5. Dezember) schreibt Regina Bergmann:

Zunächst einmal vielen Dank, dass der TV das Thema „Kampfjet-Absturz“ weiter im Auge behält!

Neben den offensichtlichen Unklarheiten zu den tatsächlichen Schäden macht mich der Zweck der orangefarbenen Box fassungslos. Nachdem die Kreisstraße 34 wochenlang gesperrt war, bin ich davon ausgegangen, dass das Waldstück um die Absturzstelle bei Zemmer-Rodt mit äußerster Sorgfalt von den Verursachern geräumt und gereinigt wurde. Dies ist offenbar nicht der Fall.

Stattdessen einfach mal lapidar eine Müllbox aufzustellen und quasi die betroffenen Menschen um Mithilfe beim Aufräumen zu bitten ist schlicht und ergreifend unverschämt, milde ausgedrückt.

Darüber hinaus wird ein bedrohliches und sehr ernst zu nehmendes Ereignis durch diese Vorgehensweise bagatellisiert. Gerade so, als ginge es lediglich darum, ein bisschen liegengebliebenen Müll, zum Beispiel gebrauchte Kaffeebecher, ähnlich wie bei einem gemeinsamen „Dreck-weg-Tag“, aus dem Wald zu räumen. F16 to go!? Das geht gar nicht und ist an Frechheit und Unverschämtheit nicht zu überbieten. Liebe Verursacher, bitte räumt euren Müll selbst weg und sorgt dafür, dass alle Schäden behoben werden!

Regina Bergmann, Zemmer-Rodt