| 00:14 Uhr

Wahrscheinlich veraltet

Verbraucher Hedi Veit Trier, Dörthe Pelger Pluwig

Zum Artikel "Baby an Bord, aber richtig" (TV vom 15. November):
An dem ausführlichen Beitrag, verfasst von der dpa-Mitarbeiterin Diana Pfister, war ich sehr interessiert, zumal ich vor gut einem Jahr Oma geworden bin und meine Tochter mich zum Kauf eines Kindersitzes mitnahm. Leider muss ich sagen, dass dieser Artikel nicht umfassend informiert, denn in mehreren Studien, vor allem in nordischen Ländern wie Schweden, wurde wissenschaftlich belegt, dass man Kinder von null bis zwei Jahren rückwärts gerichtet transportieren sollte, damit sie bei einem Aufprallunfall nicht eine hohe Querschnittslähmung erleiden. Auch der ADAC hat zu diesem Thema bereits mehrere Aufklärungskampagnen gemacht, die allerdings hierzulande noch wenig fruchten. Schaut man nach Luxemburg, sind unsere Nachbarn schon einen großen Schritt weiter.
Deshalb bitte ich Sie unbedingt, die Verfasserin Diana Pfister auf die Möglichkeit der Reboarder (= rückwärts gewendete Sitze mit der Möglichkeit zum Drehen nach dem zweiten Lebensjahr) hinzuweisen, ansonsten ist dieser Artikel für mich nicht nur schlecht recherchiert, sondern gefährlich, wahrscheinlich jedoch einfach veraltet! Der rückwärtsgerichtete Babykindersitz sollte aus Gesundheitsgründen auch bei uns für die ersten beiden Lebensjahre unverzichtbarer Standard für den Babytransport sein.
Hedi Veit
Trier
Nett gemeinter Artikel, aber das gewählte Bild macht deutlich, dass die Redakteurin den Text nicht verinnerlicht. Das abgebildete Kind gehört sicherlich noch in eine Autositzschale!
Selbst wenn es altersmäßig bereits in den abgebildeten Autositz könnte, ist hier die Höhe des Kopfschutzes völlig falsch eingestellt.
Bitte nachbessern!
Dörthe Pelger
Pluwig