Tiere : Was das kostet!

Zur Berichterstattung und zu Leserbriefen über die Rückkehr des Wolfs in die Region schreibt Karl-Heinz Stolz:

Ehrlich, die ganze Geschichte mit dem Wolf geht mir tierisch auf die Nerven. Fakt ist: Der Wolf ist ein gefährliches Raubtier und hat in unseren Wäldern nichts verloren. Bin mal gespannt auf die Reaktionen der Experten, wenn der Wolf den ersten Menschen verletzt oder noch schlimmeres. Wahrscheinlich hat dann das Opfer sich nicht fachgerecht verhalten und ist selbst schuld gewesen. Wenn ein Kind angefallen würde, wäre es vernachlässigte Aufsichtspflicht.

Und die Kosten sind enorm. Da ist zum Beispiel in der Region Hannover extra ein „Krankenwagen“ angeschafft worden, für den Transport von kranken oder verletzten Wölfen (ein 11 000 Euro teurer Anhänger aus Aluminium mit Spezialausstattung, siehe Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes 2018). Die Entschädigungen, die betroffene Tierhalter zu Recht erhalten, könnten auch für andere Zwecke verwendet werden. Es wäre interessant zu erfahren, wie viel im Jahr bundesweit zusammenkommt. Mit dem Geld könnte man Besseres anfangen, etwa aus dem Kapitel VIII des Sozialgesetzbuchs (SGB) den Artikel 94 streichen, der besagt, dass Pflegekinder 75 Prozent ihres selbstverdienten Einkommens an den Staat abgeben müssen.

Karl-Heinz Stolz, Irrel