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leserbriefe
Weniger ist mehr

Zum Artikel „Herumtollen trotz Entzündung“ (TV vom 10. September) schreibt Ulrike Wagner:

Wenn bereits Kinder chronische Symptome wie Rheuma entwickeln, liegt eine vorzeitige Stoffwechselüberlastung nahe! So wie auch im Erwachsenenalter kommt es im kindlichen Organismus zur krankmachenden Anreicherung von Reststoffen (vor allem) aus der Nahrung.  Unser Verdauungssystem (Stoffwechsel) ist nicht grenzenlos belastbar! Selbst nicht mit dem, was heute unter gesunder Ernährung verstanden wird.

Denn diese überaus gehaltvolle Ernährung verlangt nach unbedingt leistungsstarken Verdauungsorganen. Gerade kleine, kindliche Organe sollten aber pfleglich behandelt werden! Mit Nahrungsstoffen, die sich möglichst leicht erschließen lassen. Doch jene elementaren Nahrungsstoffe, die erst durch komplexe biochemische Umwandlungsprozesse dem Organismus zur Verfügung stehen, begünstigen eine Stoffwechselüberlastung. Und jedes Kind, das durch solch eine stete Überlastung unnötigerweise leidet – an chronischen Symptomen wie Rheuma – ist eines zu viel!

Ulrike Wagner, Trier