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Werner Schmidt: Vier Unfälle in wenigen Monaten

Meinung : Vier Unfälle in wenigen Monaten

Verkehr

Zum Artikel „Wo wandern an der Mosel gefährlich wird“ (TV vom 22. Juni) schreibt Werner Schmidt:

Zu den Aussagen von Herrn Wagner (LBM), möchte ich einiges richtigstellen und ergänzen.

Im Bernkasteler Stadtteil Alte Brauerei Andeler Weg, gibt es keinen Gehweg, der durchgehend bis zum Haus 9 und den im Artikel aufgeführten Wanderwegen führt.

Bei Nässe läuft man auf einem matschigen Pfad, der auch als Hundeklo benutzt wird. Auf der B 53 ist wegen den entgegenkommenden Fahrzeugen ein Laufen zu gefährlich.

Der von Herrn Wagner als Alternative vorgeschlagene Fuß- und Radweg führt nicht zu den oben angegebenen Zielen. Zu einer unauffälligen Unfallsituation im Stadtteil, kann ich nur entgegenhalten, dass es vier Unfälle im August, September, Oktober und Februar mit Verletzten und teils Totalschäden gab. Dies passierte auf der B 53 im Stadtteil auf einer Streckenlänge von nur rund 400 Metern. Wo gab es sowas sonst noch auf der B 53 in dieser kurzen Zeitspanne auf einer so kurzen Strecke?

Dass dies alles als unauffällig gewertet wird, ist für mich nicht nachvollziehbar. Zu den angeblichen subjektiven Beobachtungen der Anwohner, was Tempolimit-Überschreitungen betrifft, und von der PI Bernkastel als gering ermittelt wurde, möchte ich gerne mal wissen, wie die Messung zustande kam. Das Radargerät ist schon von Weitem zu erkennen, die Blitzer werden durch WarnApps und Tageszeitung angekündigt. Autofahrer warnen sich gegenseitig, und werden von Nutzern des parallel verlaufenden Rad- und Fußgängerweges per Handzeichen gewarnt. Wie kann dies alles zu einem realen, aussagekräftigen Ergebnis führen?

Herr Wagner sagt in dem Artikel aber auch, dass es grundsätzlich möglich wäre, die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu reduzieren. Es wäre daher erfreulich, wenn diese erforderlichen Maßnahmen von den Zuständigen auch durchgeführt würden.