wirtschaft

Zum Artikel "Nur wenige Frauen an der Spitze der Macht" (TV vom 18. Oktober):

Es fällt auf, dass zu diesem Thema von den Gewerkschaften fast nichts zu hören ist. In den großen Aktiengesellschaften sind die Aufsichtsräte paritätisch, das heißt je zur Hälfte aus Vertretern von Arbeitgeber und Gewerkschaft/Mitarbeitern besetzt. Es wäre also für die Gewerkschaften und Belegschaften leicht, Frauen in die Aufsichtsräte zu wählen, wenn sie denn wollten. Doch sucht man bei den Gewerkschaften in den führenden Positionen nach Frauen, so wird man auch dort selten fündig, mit einzelnen Ausnahmen bei Verdi. Es sollten also nicht nur die Unternehmensleitungen, sondern auch die Gewerkschaften aktiv werden, wenn eine höhere Beteiligung von Frauen in diesen Gremien erwünscht ist, was ich für richtig halte. Dr. Gottfried Haubold, Thalfang