wirtschaft

Zum Artikel "Sonntagsverbot für Flohmärkte" (TV vom 9./10. Juli):

Meinung

Keine Sonntagsarbeit mehr für Priester?
Deutschland ist und bleibt geteilt - in 16 Bundesländer. Und jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen. Egal ob es das Schulsystem ist, Polizei, Feuerwehr und vieles mehr. Hier werden Flohmärkte an Sonn- und Feiertagen verboten, in anderen Ländern werden sie genehmigt. Und die Städte und Gemeinden können die Gesetze noch nach eigenem Willen auslegen, wie sie möchten. Ich bin dafür, dass die Flohmärkte bundesweit auch an Sonn- und Feiertagen genehmigt werden. An diesen Tagen dürfen Tankstellen ihre Waren verkaufen, Gaststätten und Restaurants sind geöffnet, Zoos, Tierparks, Freizeitparks. Am Wochenende war in Bitburg das Folklore-Festival; dort geht es nur um den Gelderwerb, das Profitdenken der Unternehmer. Auf Flohmärkte gehören keine Neuwaren und keine Dienstleistungen (Haare schneiden, Versicherungsverkäufer), das ist klar. Solche Märkte sind zum Verkauf von alten und gebrauchten Gegenständen gedacht. Die einzigen Neuwaren sollten Lebensmittel zum sofortigen Verzehr sein: Bratwurst, Bier, Kaffee und Kuchen. Und was haben die Kirchen damit zu tun? Sie wollen die Flohmärkte verbieten, damit die Familie am Sonntag zusammen genießen kann. Auf Flohmärkten kann man solche Tage prima beim Bummeln genießen. Priester arbeiten doch auch an Sonn- und Feiertagen! Robert Goergen, Oberweis